Call for Papers
Workshop “Nutzerzentrierte Sicherheit – NzS 2016”
im Rahmen der INFORMATIK 2016
und in Kooperation mit ECOM

 

Inhaltliche Ausrichtung

Bei der Entwicklung von Sicherheitssoftware und -technologien steht primär die Umsetzung von Schutzzielen der Informationssicherheit im Vordergrund.

Aspekte der Benutzbarkeit (usability) und Verständlichkeit wurden in der Vergangenheit, wenn überhaupt, erst nach der Entwicklung des Sicherheitsmodells betrachtet, obwohl beide Faktoren einen erheblichen Einfluss auf die Akzeptanz beim Anwender und auf die fehlerfreie und damit sichere Nutzung dieser Technologien haben. Da das Sicherheitsmodell und insbesondere ausgewählte Sicherheitsmaßnahmen schon wesentliche Teile der Benutzbarkeit festlegen, führt diese Vorgehensweise häufig zu Usability-Problemen.

Seit dem Siegeszug der Smartphones, Tablets und Wearables mit ihren intuitive oft touch- basierten Benutzerschnittstellen fordern Anwender mehr und mehr eine hohe Benutzbarkeit von Softwareprodukten, nicht zuletzt von Software mit Sicherheitsfunktionen. Vor diesem Hintergrund rücken die Bedürfnisse des Anwenders beim Entwurf und der Implementierung von Software mehr und mehr ins Zentrum.

Der Workshop hat das Ziel, neue nutzerzentrierte Ansätze zur Entwicklung und Evaluation von Sicherheitssoftware zu thematisieren und zu diskutieren. Durch den inhärent interdisziplinäre Charakter von Benutzbarkeit und Sicherheit möchte der Workshop gleichermaßen Informatiker, Designer, Soziologen, Psychologen, Wirtschaftswissenschaftler ansprechen und ist insbesondere an interdisziplinären Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis interessiert.

Mögliche Themen mit Fokus nutzerzentrierter Sicherheit sind

  • neue bzw. praxiserprobte Vorgehensweise zum Design
  • neue bzw. praxiserprobte Methoden zur Evaluation
  • Berichte praktischer Umsetzungen (erfolgreiche oder fehlgeschlagene Beispiele)
  • kritische Reflexion (lessons learned)
  • Werkzeuge, Prozesse zum Design und zur Evaluation
  • theoretische und zukunftsweisende Arbeiten

Einreichung von Beiträgen

Beiträge (in deutscher oder englischer Sprache) können bis zu 10 Seiten umfassen und müssen sich an den Lecture Notes in Informatics (LNI) Style der Gesellschaft für Informatik halten (Details siehe https://www.gi.de/index.php?id=171).

Beiträge sind über das Konferenzsystem EasyChair unter https://easychair.org/conferences/?conf=nzs2016 einzureichen.

Hinweis für angenommene Beiträge: Es können nur Beiträge in den Tagungsband eingehen, sofern sich mindestens eine Autorin/ein Autor verpflichtet, sich vor dem 28. Juni 2016 für die INFORMATIK 2016 zu registrieren und die Arbeit im Workshop vorzustellen.

Termine

16.05.2016: Frist für Beitragseinreichungen (Fristverlängerung)
30.05.2016: Entscheidung über Annahme
27.06.2016: Einreichung der druckfähigen Versionen (LNI Style) für den Tagungsband
27.09.2016: Workshop (Vormittag)

Organisation

Andreas Heinemann (Hochschule Darmstadt)
Steffen Lange (Hochschule Darmstadt)
Marian Margraf (FU Berlin)
Jörg Willomitzer (FU Berlin)

Programmkomitee

Jana Dittmann (Universität Magdeburg)
Paul Gerber (TU Darmstadt)
Norman Hänsch (Universität Erlangen-Nürnberg)
Andreas Heinemann (Hochschule Darmstadt)
Stephan Klein (Governikus GmbH & Co. KG)
Oksana Kulyk (TU Darmstadt)
Steffen Lange (Hochschule Darmstadt)
Luigi Lo Iacono (TH Köln)
Marian Margraf (FU Berlin)
Stephan Neumann (TU Darmstadt)
Lena Reinfelder (Universität Erlangen-Nürnberg)
Maxim Schnjakin (Bundesdruckerei GmbH)